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Wie gefährlich ist Schimmel? Schwarzer Schimmel und Gesundheit

Schwarzer Schimmel ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Gefährlich sind vor allem die eingeatmeten Sporen und die giftigen Stoffwechselprodukte des Pilzes, die sogenannten Mykotoxine. Wie stark die Belastung wirkt, hängt von der Pilzart, der Dauer der Belastung und der körperlichen Verfassung ab. Als Experte für Feuchteschäden erkläre ich Ihnen, welche Beschwerden auftreten, wer besonders empfindlich reagiert und ab wann der Befall in Fachhände gehört.

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Welche Symptome löst schwarzer Schimmel aus?

Die Beschwerden entstehen meist über die Atemwege, weil die Sporen mit der Raumluft eingeatmet werden. Sie reichen von leichter Reizung bis zu chronischen Erkrankungen und lassen sich in vier Gruppen einteilen. Nicht jede Person reagiert gleich, viele Symptome sind unspezifisch und werden anfangs anderen Ursachen zugeschrieben.

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Atemwegsbeschwerden

Anhaltender Husten, Atemnot und ein Reizgefühl im Hals sind typische frühe Anzeichen. Eine dauerhafte Belastung kann Bronchitis begünstigen und bestehendes Asthma verschlechtern.

Allergische Reaktionen

Schnupfen, tränende oder gereizte Augen, häufiges Niesen und Hautausschlag treten oft schubweise auf. Bessern sich die Beschwerden außer Haus und kehren in den betroffenen Räumen zurück, ist das ein deutlicher Hinweis auf eine Schimmelbelastung.

Allgemeines Unwohlsein

Müdigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen sowie wiederkehrende Kopfschmerzen gehören ebenfalls zum Bild. Weil diese Symptome so allgemein sind, bleibt der Zusammenhang mit dem Schimmel häufig lange unbemerkt.

Infektionen

Bei stark geschwächtem Immunsystem können Schimmelpilze wie Aspergillus eine Infektion der Lunge auslösen (Aspergillose). Das ist die seltenste, aber schwerste Folge und betrifft vor allem die Risikogruppen im nächsten Abschnitt.

Wer ist besonders gefährdet?

Besonders empfindlich reagieren Menschen mit vorgeschädigten Atemwegen oder geschwächter Abwehr. Für sie können schon geringe Sporenmengen deutliche Beschwerden auslösen, während gesunde Erwachsene den gleichen Befall oft kaum bemerken.

  • Allergiker und Asthmatiker — reagieren empfindlich auf Sporen, Anfälle können sich häufen.
  • Säuglinge und Kinder — die Atemwege sind noch in Entwicklung und reagieren stärker.
  • Ältere Menschen — eine nachlassende Abwehr macht die Belastung folgenreicher.
  • Chronisch Kranke — vor allem bei Lungenerkrankungen oder unter Immunsuppressiva.

Gehört jemand im Haushalt zu diesen Gruppen, sollte ein Befall nicht abgewartet, sondern zügig beseitigt werden. Wo Schimmel im Schlafzimmer besonders heikel ist, weil dort über Stunden geatmet wird, lesen Sie im Ratgeber zu Schimmel im Schlafzimmer.

Wenn Beschwerden in einem bestimmten Raum immer wiederkehren und außer Haus verschwinden, ist das für mich der verlässlichste Alltagshinweis auf eine Belastung — noch bevor man den Schimmel überhaupt sieht. Dann lohnt der Blick hinter Möbel und in Raumecken.

Georg Zischka, Klima Center

Wo schwarzer Schimmel entsteht und was zu tun ist

Schwarzer Schimmel breitet sich dort aus, wo es feucht und warm ist: im Bad, im Keller und an schlecht gedämmten Außenwänden. Ab einer relativen Luftfeuchte von rund 70 Prozent findet der Pilz ideale Bedingungen. Kondenswasser an kalten Fensterlaibungen und hinter dicht an die Wand gestellten Möbeln ist ein häufiger Ausgangspunkt.

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Die dahinterliegenden Ursachen und wie Sie ihnen vorbeugen, behandeln die Ratgeber zu Schimmel an der Wand und zum richtigen Lüften. Ein Hausbesitzer, der nach jedem Duschen das Fenster kippte statt stoßzulüften, hatte über Monate genau an dieser kalten Ecke einen dunklen Fleck wachsen sehen — ohne den Zusammenhang zu erkennen.

Entscheidend ist die befallene Fläche. Kleine Stellen bis 0,5 Quadratmeter können Sie unter Schutz selbst entfernen: mit Mundschutz und Handschuhen und einem geeigneten Mittel wie hochprozentigem Alkohol oder Wasserstoffperoxid. Wie Sie dabei Schritt für Schritt vorgehen, steht im Ratgeber zur Schimmelbeseitigung.

Reicht der Befall über 0,5 Quadratmeter hinaus, sitzt er tief im Putz oder kehrt er nach der Reinigung wieder, gehört er in Fachhände. Dann muss die Feuchtigkeitsursache gefunden und behoben werden, sonst wächst der Pilz nach. Unsere Schimmelbeseitigung in Rosenheim übernimmt Ursachensuche, Sanierung und Trocknung; für eine Einschätzung erreichen Sie uns über das Kontaktformular.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung oder Diagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden, die Sie mit Schimmel in Verbindung bringen, wenden Sie sich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

Häufige Fragen zu schwarzem Schimmel

Wie gefährlich ist schwarzer Schimmel für die Gesundheit?

Schwarzer Schimmel ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Die eingeatmeten Sporen und die giftigen Stoffwechselprodukte (Mykotoxine) können Atemwegsbeschwerden, Allergien und allgemeines Unwohlsein auslösen. Wie stark die Wirkung ist, hängt von der Pilzart, der Belastungsdauer und der körperlichen Verfassung ab.

Welche Symptome deuten auf eine Schimmelbelastung hin?

Typisch sind anhaltender Husten und Atemnot, allergische Reaktionen wie Schnupfen, tränende Augen und Hautausschlag sowie Müdigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen. Ein deutlicher Hinweis ist, wenn die Beschwerden außer Haus abklingen und in den betroffenen Räumen zurückkehren.

Wer ist durch Schimmel besonders gefährdet?

Besonders empfindlich reagieren Allergiker und Asthmatiker, Säuglinge und Kinder, ältere Menschen sowie chronisch Kranke, etwa mit Lungenerkrankungen oder unter Immunsuppressiva. Für sie können schon geringe Sporenmengen deutliche Beschwerden auslösen.

Sind die Mykotoxine im Schimmel wirklich giftig?

Mykotoxine sind giftige Stoffwechselprodukte, die manche Schimmelpilze bilden. Sie gehören neben den Sporen zu den Gründen, warum schwarzer Schimmel als gesundheitsschädlich gilt. Ob und wie stark sie wirken, hängt von der Pilzart und der Dauer der Belastung ab.

Ab welcher Größe muss Schimmel vom Fachbetrieb entfernt werden?

Übersteigt der Befall 0,5 Quadratmeter, sitzt er tief im Putz oder kehrt er nach der Reinigung wieder, gehört er in Fachhände. Dann muss auch die Feuchtigkeitsursache gefunden und behoben werden, sonst wächst der Pilz nach.

Kann ich kleine Schimmelstellen selbst entfernen?

Kleine Stellen bis 0,5 Quadratmeter können Sie unter Schutz selbst behandeln: mit Mundschutz und Handschuhen und einem geeigneten Mittel wie hochprozentigem Alkohol oder Wasserstoffperoxid. Größere oder tief sitzende Flächen sollten Sie einem Fachbetrieb überlassen.

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Autor: Georg Zischka

Als Experte für Wasserschäden, Schimmel und Bautrocknung im Großraum München und Rosenheim hilft er seinen Kunden bei Gutachten, Beratung und der Schadensbeseitgung. Georg Zischka ist ein Zertifizierter Sachverständiger Gutachter mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Kontaktieren Sie ihn für eine kompetente Unterstützung bei Feuchtigkeit.

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Ratgeber Wasserschaden, Bautrocknung & Schimmel