Zuviel Feuchtigkeit im Haus? Dieses Problem entsteht nicht nur durch Undichtigkeiten oder Wasserschäden, sondern auch während eines Umbaus oder Reparaturen am Mauerwerk. Bei all diesen Aktivitäten kann sich eine erhebliche Menge Nässe im Zimmer ansammeln. Mit einem Bautrockner wird die überschüssige Nassluft abgezogen, um eine gewünschte Trockenheit zu erreichen. Wie also funktioniert so ein Bautrockner?
Inhalt dieser Seite
- Wie funktioniert ein Bautrockner?
- Materialfeuchte und Umgebung
- Heizgerät und Raumtemperatur
- Passenden Bautrockner mieten
- Häufige Fragen zu Bautrocknern
Wie funktioniert ein Bautrockner?
Ein Bautrockner entzieht der Raumluft Feuchtigkeit – und das meist nach dem Kondensationsprinzip, der am häufigsten verwendeten Methode zur Luftentfeuchtung. Dabei wird die feuchte Luft über ein Kühlsystem geleitet, wo sie abkühlt und die enthaltene Feuchtigkeit kondensiert. Das Prinzip ist vergleichbar mit einer kalten Getränkedose, auf der sich Wassertropfen bilden: Feuchtigkeit aus der Luft schlägt sich an der kalten Oberfläche nieder und wird so entfernt.
1. Ansaugen der feuchten Luft
Ein integrierter Ventilator saugt die feuchte Raumluft in das Innere des Bautrockners. Dieser Luftstrom sorgt dafür, dass auch größere Räume gleichmäßig entfeuchtet werden können.
2. Abkühlung durch Kühlrippen
Die angesaugte Luft wird über kalte Kühlrippen, sogenannte Verdampfer, geleitet. Dabei kühlt sie stark ab, wodurch die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert.
3. Kondensation der Feuchtigkeit
Beim Abkühlen erreicht die Luft ihren Taupunkt. Der Wasserdampf in der Luft wird flüssig und schlägt sich als Kondenswasser an den kalten Oberflächen nieder – ganz ähnlich wie an einem kalten Fenster im Winter.
4. Wasser sammeln
Das Kondenswasser tropft in einen Auffangbehälter oder wird über einen Ablaufschlauch kontinuierlich abgeführt. So bleibt die Feuchtigkeit dauerhaft aus dem Raum entfernt.
5. Wiedererwärmung und Rückleitung
Bevor die trockene Luft wieder in den Raum gelangt, wird sie über einen warmen Kondensator geführt. Dadurch steigt die Temperatur der Luft leicht an – das unterstützt den Trocknungsprozess zusätzlich. Anschließend wird die nun warme, trockene Luft wieder in den Raum geleitet und der Kreislauf beginnt von Neuem.
Fazit Kondensationsprinzip
Das Kondensationsprinzip sorgt dafür, dass ein Bautrockner effektiv und energiesparend arbeitet. Durch den ständigen Kreislauf aus Ansaugen, Abkühlen, Kondensieren, Sammeln und Wiedererwärmen wird die Luft Schritt für Schritt trockener – ideal für Bauprojekte, Renovierungen oder nach Wasserschäden.
Hinweis:
Um den Kondensationstrockner am effektivsten zu verwenden, ist eine Raumtemperatur von 15 bis 20 Grad erforderlich. Das soll jedoch nicht davon abhalten, den Bautrockner auch bei niedrigeren Temperaturen anzuwenden. Was dagegen spricht, ist allein die Tatsache, dass je niedriger die Raumtemperatur, desto geringer der Feuchtigkeitsgehalt der Umluft. Wir vermieten professionelle Bautrockner zu günstigen Preisen, die all diesen Aufgaben gerecht werden.
Materialfeuchte und die Umgebung
Einige Leser mögen annehmen, dass ein Bautrockner dem eigentlichen Mauerwerk die Nässe entzieht. Das ist nur bedingt richtig. Zwischen der Materialfeuchte, welche in der Kapillarität von Ziegeln, Gasbeton, Estrichen, etc. vorhanden ist und seiner Umgebung besteht eine Wechselwirkung, die sich gegenseitig auszugleichen versucht.
Mit anderen Worten wird eine mit mehreren Litern Wasser durchnässte Ziegelwand von trockenem Klima umgeben, so gibt die Wand Nässe ab. Wird hingegen eine trockene Ziegelwand von Feuchte umgeben, so nimmt die Wand einen Teil der Feuchte der Umgebung auf. Deshalb hängt die Trocknungszeit sowohl von der Feuchtigkeitsmenge in Raum als auch von der Innentemperatur ab.
Das Ergebnis eines professionell gemieteten Bautrockners? Warmes, trockenes Klima!
Das richtige Heizgerät und die richtige Raumtemperatur bei der Bautrocknung
Da sich das Material des Mauerwerks und der umliegende Freiraum gegenseitig beeinflussen, ist es wichtig, dass der Handwerker zum einen über die Beschaffenheit der Materialien und zum anderen über den geeigneten Trockner Bescheid weiß. Wie schon oben erwähnt, die dritte Komponente ist die Temperatur. Gibt es in dem relevanten Raum bereits eine Zentral- oder Bodenheizung, so kann diese durchaus den Bautrockner ersetzen. Ist dies nicht der Fall, besuchen Sie uns. Wir vermieten das passende Gerät und unterstützen Sie in allen Fragen der Bautrocknung.
Passende Bautrockner mieten
Wir wissen, dass nicht jeder Hobbyhandwerker und jede Baufirma den geeigneten Entfeuchter für jede Baustelle hat. Daher haben wir uns auf die Vermietung von Luftentfeuchtern spezialisiert.
Klima Center – Rental | Services | Solutions Bautrockner-Verleih Rosenheim / München hat sich über die Jahre auf die Beratung und Vermietung von Bautrocknern, Kondensationstrocknern und Luftentfeuchtern spezialisiert. Bei uns können Sie hochwertige Bautrockner mieten und Ihre vier Wände in kürzester Zeit trocknen.
Warum der richtige Luftentfeuchter entscheidend ist
Ob Bewohner in einen noch feuchten Neubau einziehen oder ein Wasserschaden mit einigen Litern Verlust aus irgendeinem anderen Grund verursacht wurde, wichtig ist, dass das Gebäude so schnell wie möglich ausgetrocknet wird. Bleibt das Gebäude feucht, so können die Heizkosten und die Miete für den Mieter bis zu 30 % steigen. Die Lösung ist: Den Wasserschaden so schnell und so effizient wie nur möglich mit einem passenden Bautrockner zu beheben! Achten Sie dabei in den technischen Daten auf die max. Luftmenge und die richtige kW Zahl für Ihren Bedarf. Solch ein Handeln ist nicht nur umweltfreundlich, es verhindert in kurzer Zeit möglichen Schimmel und andere ungesunde Wohnbedingungen. Außerdem: Fasst der Schimmel erst mal Fuß, kann eine Sanierung sehr teuer werden.
Die Lösung ist einfach. Sie mieten günstig den passenden Bautrockner und beseitigen die Ursache!
Während andere Firmen sich mit Entfeuchtern herumschlagen, die in niederen Temperaturen erst mal gar nicht funktionieren, bieten wir unseren Kunden einen Profi-Bautrockner, der mit einer Heißgasabtauung ausgerüstet ist. Diese professionellen Bautrockner arbeiten trotz Ihrer hohen Leistung und größerer Luftmenge 30 % effizienter. Die eingebaute, Technologie entdeckt den vereisten Wärmeaustauscher, behebt das Problem und setzt die Arbeit direkt fort. Das ist gerade für Sie als Kunden günstig.
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Häufige Fragen zu Bautrocknern
Ein Bautrockner ist ein leistungsstarkes, mobiles Gerät zur Luftentfeuchtung. Er zieht überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft und aus feuchten Baustoffen wie Estrich, Putz oder Beton. Eingesetzt wird er auf Baustellen, bei Sanierungen und zur Behebung von Wasserschäden.
Die meisten Bautrockner arbeiten nach dem Kondensationsprinzip. Ein Ventilator saugt die feuchte Raumluft an, führt sie über kalte Kühlrippen unter den Taupunkt, sodass die Feuchtigkeit als Kondenswasser ausfällt und aufgefangen wird. Die getrocknete, leicht erwärmte Luft strömt zurück in den Raum.
Der Kondensationstrockner ist der häufigste Typ und arbeitet am besten zwischen 15 und 30 Grad. Der Adsorptionstrockner bindet die Feuchtigkeit über ein Trockenmittel und funktioniert auch bei Kälte unter 15 Grad, weshalb er im unbeheizten Rohbau oder im Winter zum Einsatz kommt.
Ein Bautrockner hat eine deutlich höhere Entfeuchtungsleistung von bis zu über 120 Litern pro Tag, während Haushaltsgeräte meist unter 20 Litern liegen. Sein robustes Gehäuse ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und er deckt einen breiteren Temperaturbereich ab.
Ein Kondensationstrockner arbeitet am besten bei einer Raumtemperatur von 15 bis 30 Grad. Sinkt die Temperatur unter 15 Grad, nimmt die Leistung deutlich ab. Dann stellt man zusätzlich einen Bauheizer auf oder setzt einen Adsorptionstrockner ein.
Fenster und Außentüren bleiben geschlossen, damit keine neue Feuchtigkeit nachströmt. Ventilatoren verteilen die trockene Luft und beschleunigen die Trocknung der Wände. Sitzt die Feuchte nach einem Wasserschaden in der Dämmschicht, ist eine Dämmschichttrocknung nötig, die in der Regel 10 bis 14 Tage läuft.






